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Welche Bedeutung hat Unternehmenssoftware für den Mittelstand? In der SAP-Geschäftsstelle München diskutierten Geschäftsführer, IT-Experten und SAP-Partner mit dem Walldorfer Softwareunternehmen über aktuelle Trends und Herausforderungen.


Andreas Naunin, Leiter Unternehmensbereich Mittelstand bei SAP, moderierte die Diskussionsrunde (Foto: Christiane Stagge)
Warum sollte man als mittelständisches Unternehmen Unternehmenssoftware einsetzen? Welche Vorteile bietet SAP gegenüber anderen Anbietern? Darüber diskutierten Geschäftsführer aus dem Mittelstand, SAP-Partner und IT-Experten am 11. November 2009 in der SAP Geschäftsstelle München.
Andreas Naunin, Leiter Unternehmensbereich Mittelstand und Mitglied der Geschäftsleitung SAP Deutschland, wehrte sich gegen die Kritik, SAP komme nur schwer bei mittelständischen Unternehmen an. Seit Mitte der 90er verfolge SAP eine kontinuierliche Strategie, Produkte zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse von mittelständischen Unternehmen zugeschnitten seien. Die Anzahl der Kunden habe sich in Deutschland verdoppelt. Zusammen mit Partnern sei man dabei, hochwertige Lösungen für den Mittelstand zu entwickeln und zu verkaufen. SAP biete im Gegensatz zu anderen Softwareunternehmen zukunftssichere, fortschrittliche Technologien, erweiterbare Module und eine sehr gute Kosten-Nutzen-Relation.
Acht Trends für Unternehmenssoftware
Naunin nannte acht Trends für den Bereich Unternehmenssoftware:
1. Cloud Computing: Ein Softwarecode von einem zentralen Anbieter, der von mehreren Anwendern genutzt wird. Berühmtes Beispiel für eine sogenannte Cloud ist Google. Im SAP-Umfeld ist es die Mietsoftware Business ByDesign.
2. SOA: Softwaremodule laufen über eine einheitliche Architektur, so dass sich branchenspezifische Lösungen mit SAP-Programmen kombinieren lassen.
3. Mobile Geräte wie Smartphones und Notebooks. Aktuelles Beispiel: SAP CRM 7.0, dass sich auch auf dem Blackberry nutzen lässt.
4. Spaltenorientierte Datenbanken lösen zeilenorientierte Datenbanken ab und werden im Arbeitsspeicher vorgehalten. Dadurch hat man einen schnelleren, flexibleren Zugriff auf die Daten.
5. Erweiterung der Prozessketten durch Kollaborationen und Synergieeffekte.
6. Business Intelligence: Analytische Informationsgewinnung
7. Internet
8. Verändertes Nutzerverhalten




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